Der Bauherrenbegriff

“Als Bauherr gilt derjenige, der ein Bauvorhaben auf seine Rechnung und Verantwortung ausführen lässt. In der VOB wird synonym vom Auftraggeber (AG) gesprochen. Das BGB verwendet die Bezeichnung Besteller.“ Die Bezeichnung Bauherr ist besonders aus steuerlicher Sicht für Immobilieninvestoren von besonderer Bedeutung. Grundsätzlich unterscheiden wir steuerrechtlich zwischen „großen“ und „kleinen“ Bauherren. Wo liegt nun der Unterschied zwischen Bauherren und Käufern einer Immobilie? Neben verschiedenen Risiken welche getragen werden, gibt es wirtschaftlich erhebliche Unterschiede und Vorteile besonders im Bereich der besonderen Absetzungen und mögliche Förderungen wie z. B. Wohnhaussanierungsgesetz, Startwohnungsgesetz, Landesgesetzen über die Wohnhaussanierung oder Sanierungsaufwendungen aufgrund des Denkmalschutzgesetzes getätigt werden.

Das Bauherrenmodell und seine Vorteile

Bei einem Bauherrenmodell schließen sich mehrere Investoren zusammen eine Immobilie zu erwerben und zu sanieren oder auch neu zu errichten. Mit einem Bauherrenmodell werden Sie normalerweise Anteilseigentümer einer geförderten Immobilie, welches Sie am gesamten Wertschöpfung des Projektes teilhaben lässt. Neben Mieterträgen können Sie so ebenfalls Förderungen und begünstigte Abschreibung ausschöpfen. Bauherrenmodelle eignen sich gleichermaßen, mit relativ überschaubaren Investitionsaufwand Miteigentümer einer wertbeständigen Immobilie im geförderten Wohnbau zu werden. Generell bieten Bauherrenmodelle als Investment Vorteile wie langfristiges Einkommen, Altersvorsorge, Beitrag zur Lösung der Wohnraumproblematik sowie eine hervorragende Möglichkeit in die Welt des Immobilien-Investments einzusteigen oder bestehende Portfolios intelligent zu erweitern.

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